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Gelungene Gedenkfeier zum 330-jährigen Bestehen von Schwabendorf

Großes Interesse und regen Besuch gab es in Schwabendorf zum Gedenken an die Gründung des Dorfes durch hugenottisch-waldensische und wallonische Glaubensflüchtlinge im Juli 1687.

Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Hugenotten-Gedächtniskirche, der von Posaunenchor und Gesangsverein aktiv mitgestaltet wurde - unter anderem mit einer hugenottischen Vertonung des biblischen Psalms "Wie ein Hirsch schreit nach frischem Wasser".

Nach dem Mittagessen wurde in der Kirche, die direkt am Hugenotten- und Waldenserpfad liegt und durch ihre modern Kunstwerke bedeutsam ist, mit einem mediengestützten Vortrag Johannes Calvins gedacht, der als französisch-schweizerischer Reformator das Glaubensleben, aber auch das berufliche und soziale Engagement der Hugenotten und Waldenser in besonderer Weise geprägt hat.

Mit gemeinsamem Kaffee und Kuchen im Gelände um die Kirche, wofür in bewährter Weise die Schwabendorfer Landfrauen sorgten, klang das Fest aus.